Lagertipps im Haushalt

Wohin mit den Möhren zu Hause?

Möhren zeichnen sich durch ihre lange Haltbarkeit aus, 3-4 Wochen lassen sie sich im Kühlschrank aufbewahren. Doch das setzt voraus, dass die Möhren nach der Ernte schnell abgekühlt werden und von der Ernte bis zum Verbrauch kühl gelagert werden. Das trifft in der Realität in den seltensten Fällen zu. So kommt es zu einem Widerspruch zwischen der oben getroffenen Aussage und dem, was tatsächlich im eigenen Kühlschrank mit ihnen passiert. Deshalb ist die tatsächliche Lagerfähigkeit meist etwas kürzer. 7-10 Tage halten sich Möhren im Kühlschrank aber fast immer problemlos, wenn man sich an die hier aufgeführten Lagertipps im Haushalt hält.

Besser raus aus der Folie!

Um Enttäuschungen bezüglich der Haltbarkeit zu vermeiden, sollten die frisch gekauften Möhren nicht unbedingt direkt vom Einkaufskorb in den Kühlschrank wandern. Bei Bundmöhren sollte spätestens zu Hause das Laub entfernt werden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte die ohne Laub gekauften Möhren aus dem Beutel nehmen oder die Folie der Schale öffnen. Zwar wirkt die Folienverpackung bei anhaltender Kälteeinwirkung durchaus haltbarkeitsfördernd, in der Realität sind die Möhren jedoch meistens im Laden und auf dem Nachhauseweg längere Zeit höheren Temperaturen ausgesetzt. Die Möhren beginnen zu schwitzen und es entwickelt sich im Beutel oder unter der Folie ein feuchtes Kleinklima, das Fäulnis fördern kann. Wer besonders schonend mit den Möhren umgehen will, kann sie in ein feuchtes Tuch wickeln, ansonsten ist das Gemüsefach oder das Bio-Fresh-Fach des Kühlschranks der ideale Aufbewahrungsort.

Möhren Lagerung

Weit weg von reifen Früchten!

Möhren können einen unangenehmen, bitteren Geschmack bekommen, wenn sie mit reifen Tomaten, Birnen oder Äpfeln gelagert werden. Grund dafür ist das Gas Äthylen, das reife Früchte entwickeln und abgeben. Daher beachten: Möhren nie in der Nähe von reifen Früchten lagern.  

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